Back

Creative Creatures

Working Buddies am Arbeitsplatz

Aleks Seit 10 Jahren bei antwerpes

Seit 10 Jahren arbeitet Aleks Gruicic schon im Design von antwerpes! Das ist eine lange Zeit. Warum unser Head of Team UI & Interaction Design nach wie vor so happy bei uns ist und welche Designtrends für ihn wegweisend sind, hat er seinem Working Buddy Burghard, Creative Director Design, im Gespräch erzählt.

Burghard: Mensch, Aleks! 10 Jahre sind eine lange Zeit. Im Agenturgeschäft sind lange Unternehmenszugehörigkeiten ja eher die Ausnahme. Bei uns tatsächlich nicht. Welche Faktoren haben dazu beigetragen, dass du
bei uns immer noch so zufrieden bist?

Aleks: Ich bin selbst überrascht, dass ich tatsächlich schon volle 10 Jahre bei antwerpes bin (lacht).

Die Zeit verging wirklich super schnell.

Das kommt natürlich nicht von ungefähr. ich hatte hier einfach immer tolle Möglichkeiten, Design-Projekte umzusetzen und zu bewegen. Egal in welchem Level ich mich befand – ich bin als Art Director vor 10 Jahren gestartet – ich bekam viel Freiraum für Kreativität bei antwerpes und kann mich dadurch bis heute immer weiterentwickeln.

Ich denke, das liegt auch an unserer offenen Kommunikationskultur im Design. Wir hören einander zu. Bei neuen Ideen bin ich immer auf offene Ohren gestoßen, konnte dadurch Projekte weiter vorantreiben oder auch mal in eine ganz neue Richtung bewegen.

Entscheidend dafür waren auch immer die flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswege – das ist auch etwas, was mir gefällt.

Und ganz ehrlich: Ich war und bin nach wie vor auch froh darüber, dass antwerpes wirtschaftlich so gut aufgestellt ist. Ich musste deshalb nie um meinen Job zittern. Und das trägt irgendwo auch zu einer angenehmeren Arbeitsatmosphäre bei.

Burghard: Ja, das hast du doch schon einen wichtigen Punkt genannt, Aleks: Projekte mit unseren Designideen vorantreiben! Welches Projekt ist dir in deiner Zeit bei uns nachhaltig in Erinnerung geblieben?
Und warum?

Aleks: Da gibt es so viele – da kann ich mich gar nicht auf ein paar wenige festlegen.
Ich hatte schon so viele unterschiedliche Aufgaben mit wiederum so unterschiedlichen Skillanforderungen: Vom illustrierten Kinderportal bis hin zum VR-Projekt war gefühlt schon alles Mögliche dabei.

Klar, die Gestaltung des Geschäftsberichts 2017 ist da so ein Projekt, was vielleicht nicht unerwähnt bleiben sollte. Da gab’s viel zu tun: Storyboard, Printversion und Digitalprojekt. Hat definitv Spaß gemacht.

Zwei, die sich verstehen: Aleks und Burghard (v. l. n. r.) sind seit 10 Jahren Design-Kollegen.

Burghard: Im Design gibt es ja rasende Veränderung, immer wieder stellt ihr euch auf neue Kommunikationsformen und -tools ein. Wie sehr hat das deine Arbeit beeinflusst?

Aleks: Schon sehr. Ich habe ja noch angefangen, mit Flash und Photoshop Website-Designs zu entwickeln. Inzwischen verwenden wir dafür Figma und Sketch. Damit geht alles viel flotter und das hat unsere Arbeit definitiv leichter und möglicherweise sogar kreativer in den Gestaltungsmöglichkeiten werden lassen. Das Gute an den neuen Tools ist, dass diese meistens intuitiver zu bedienen sind. Es macht mir deshalb auch einfach Spaß, mir diese anzueignen und mich da reinzuarbeiten. Wir haben ja inzwischen alle zwei bis drei Jahre neue Tools, die wir uns im Design aneignen. Und die meisten gehen tatsächlich mit vielen Vorteilen einher.

Burghard: Und gibt es wiederum Tools/Aufgabenbereiche, die du vermisst?

Aleks: Hm, also bislang vermisse ich nichts wirklich. Was wirklich cool wäre, wenn es einfache Tools gäbe, mit denen man VR-Prototypen bauen könnte – quasi zum Anscribbeln erster Prototypen. Ich fänd’s super, wenn ich zum Beispiel eine Arztpraxis in 3D ansribbeln könnte und dem Kunden so ein erstes Modell für eine VR-Anwendung näher bringen könnte, ohne dafür viel Programmierungsaufwand reinstecken zu müssen. Das wäre doch mal was!

Burghard: Das wäre tatsächlich ziemlich praktisch. Als alter Hase im Design … welche Trends sind aus Designsicht wichtig für dein Team?

Aleks: Ich glaube, dass zukünftige Websites und digitale Produkte mehr bieten werden als einfaches UI und 2D-Interfaces. Es wird in den nächsten Jahren mehr immersive Anwendungen geben, ganze Welten zum Eintauchen, zum Mitfühlen in Räumen und Atmosphären. Wir beobachten in letzter Zeit bereits ein stärkeres Interesse an immersiven Designs auch von Kundenseite und ich denke, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren auch weiter durchsetzen wird. Produkte werden dadurch erlebbarer und greifbarer für User.

In uns Kreativen sollte daher auch durchaus ein kleiner Tekkie schlummern.

Burghard: Danke, Aleks für das Gespräch. Ich freue mich jedenfalls auf die kommenden 10 Jahre mit dir!