Back

Creative Creatures

Medical Content kreativ leben

5-jähriges Jubiläum im Medical Advising bei antwerpes

Im Medical Advising ist Isabell bei antwerpes erste Ansprechpartnerin, wenn es um die Aufbereitung wissenschaftlicher Zusammenhänge und medizinischer Wirkungsmechanismen geht. Sie setzt sich unter anderem mit Hintergründen zu Krankheiten und Medikamenten auseinander und kümmert sich um die kreative Darstellung wissenschaftlicher Fakten – und das schon seit mittlerweile fünf Jahren! Anlass genug, für ein Gespräch mit der studierten Biologin und unserem CEO Thilo über interdisziplinäres Arbeiten, einen Blick auf die letzten Jahre und natürlich in die Zukunft.


Thilo: Isabell, du hast gerade dein 5-jähriges Firmenjubiläum bei antwerpes gefeiert. Ich habe den Eindruck, dass das in der heutigen, durchaus schnelllebigen Zeit schon ganz schön lange ist. Ständig gibt es neue Entwicklungen am Markt, neue Themen entstehen, man lernt nie aus. Bei welchem Thema hast du in den letzten Jahren am meisten bei uns lernen können?

Isabell: Grade im Bezug auf inhaltliche Themen habe ich in den letzten fünf Jahren indikationsübergreifend unheimlich viel dazu gelernt. Und dazu gehört auf jeden Fall, dass der Darstellung wissenschaftlicher Inhalte keine Grenzen gesetzt sind – außer natürlich durch das HWG (lacht). Studienzusammenfassungen, redaktionelle Beiträge, Websites, eDetailer, Apps oder Virtual-Reality-Anwendungen: Die kreative und inhaltliche Auseinandersetzung mit jedem individuellen Thema macht mir bis heute am meisten Spaß.

Thilo: In welcher Hinsicht hat sich deine Tätigkeit am meisten verändert, seitdem du hier bei antwerpes bist?

Isabell: Als ich damals als Trainee bei antwerpes angefangen habe, waren wir im Medical Advising noch ein kleines Team. Wir haben unsere Kunden und Kollegen in einzelnen, in sich abgeschlossenen Projekten unterstützt. Heute sind wir zu einem großen Team gewachsen und unterstützen große Projekte, bei denen wir meist von Anfang an einen sehr engen Kontakt zum Kunden haben. Es wird immer wichtiger, die Präparate inhaltlich umfassend zu kennen, um sie im Markt einzuordnen. Nur so können wir sicherstellen, dass der Content, den wir für die Zielgruppe erstellen, auch wirklich relevant ist. Wir beschäftigen uns mittlerweile also nicht nur noch mit einzelnen Abgabekarten, sondern betreuen häufig die komplette Webseite, kennen das Infomaterial für Patienten und HCPs, texten Bewerbungsmaßnahmen und supporten das Social Media-Team. So bilden wir Synergien innerhalb der Agentur und greifen gleichzeitig auf die komplette Bandbreite an Know-How zurück, das wir zu bieten haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch Kunden solche „Komplett-Pakete“ immer stärker bei uns einfordern.

Thilo: Du hast es grade angesprochen – agiles Arbeiten und die Bildung interdisziplinäre Teams liegen voll im Trend. Die Zusammenarbeit mit welchem anderen Team hat dich am meisten überrascht bzw. war bislang am ungewöhnlichsten für dich?

Isabell: Als Naturwissenschaftlerin in der Agenturwelt ist für mich bis heute die Zusammenarbeit mit Teams, die am entferntesten von mir liegen, am spannendsten. Ich hatte schon Projekte mit der IT, in denen ich sehr viel lernen konnte und am Ende wirklich „überrascht“ war, was wir zusammen auf die Beine stellen konnten. Und das, obwohl wir nicht immer die gleiche Sprache sprechen (lacht). Am meisten überrascht hat mich aber in letzter Zeit die enge Zusammenarbeit mit unserem UX-Team. Die Verknüpfung einer richtig guten User Experience mit spannendem Content für die jeweilige Zielgruppe kann wahnsinnig viel ausmachen. Ich hätte nie gedacht, dass ich in dem Bereich soviel bewirken kann.

Thilo: Und worin liegt für dich der Reiz beim interdisziplinären Arbeiten?

Isabell: Generell finde ich es sehr lohnenswert, interdisziplinär zusammenzuarbeiten. Wenn Experten aus allen Teams zusammen kommen, dann kann das Ergebnis nur gut werden! Außerdem inspiriert man sich so gegenseitig immer wieder aufs Neue. Und am Ende kommt man auf Ideen, die man in seinem eigenen Kosmos oft nicht gehabt hätte.

Thilo: Und wenn du nun einen Blick in die Zukunft wirfst, was erwartest du für 2020?

Isabell: Ich glaube, dass Themen wie individueller Content und Personas in 2020 noch stärker kommen – hier ist bei antwerpes letztes Jahr auch schon viel passiert. Allerdings gibt es in meinen Augen vor allem beim Thema Content-Erstellung auch noch Luft nach oben, hier könnte Individualität noch viel größer geschrieben werden. Wir sind an einem Punkt, wo wir individuellen Content zwar schon zielgruppenspezifisch ausspielen, aber die Ansprache und die einzelnen Content-Formen könnten noch stärker variieren. In dem Zusammenhang finde ich auch die Entwicklung von Personas total spannend. So ist es möglich, für bestimmte Zielgruppen Interessen, Themen und sogar die Tonalität zu individualisieren, um den User oder Leser am Ende genau dort abzuholen, wo er gerade steht.

Thilo: Isabell, vielen Dank für die Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren! Ich freue mich auf neue spannende Projekte mit dir!