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Creative Output

„Wer nicht fragt, bleibt dumm“ – Learnie & Cert auf der Learntec

In kaum einem anderen Bereich ist es so wichtig, immer am Puls der Zeit zu bleiben, wie in der Medizin. Das gilt nicht nur für die Inhalte, sondern auch für die Art der Wissensvermittlung. Deshalb ist antwerpes auch in 2018 wieder auf der Learntec in Karlsruhe vertreten und präsentiert mit dem Konzept „Learnie & Cert – Wer nicht fragt bleibt dumm“ die neuesten Entwicklungen im Bereich medizinischer Fortbildung.

Trends sieht antwerpes in neuen und innovativen Lernmethoden. 2018 steht ganz im Zeichen von drei Schwerpunkten: Internet-of-things (IoT), Virtual Reality und künstlicher Intelligenz.


Anschauliches Lernen mitHilfe des Internet-of-Things

IoT steht vor allem für eine neue Art der Mensch-Maschine-Interaktion. Gelangt man bislang vor allem durch aktive Eingaben über Maus, Tastatur, o.ä. in das Internet, steht IoT für das Vernetzen von Dingen, Produkten und Objekten. Medical Education ist oft abstrakt, also hat antwerpes beispielsweise „Das sprechende Organ“ entwickelt: Am Beispiel einer Milz wird ein Modell mit Technik ausgestattet, so dass es sprechen und Töne abspielen kann und zudem über sensitive Flächen zur Interaktion verfügt. Das Lernobjekt eignet sich perfekt für Präsenzveranstaltungen, medizinische Messen und Kongresse. Weitere Informationen unter www.medmodell.de.

Das MedModell „Milz“ ist ausgezeichnet mit dem Comprix 2017 Gold Award.
Ein Stück Pappe, das es in sich hat

MedMap heißt ein weiteres Tol aus dem antwerpes Innovationslab. In Verbindung mit einem Smartphone oder einem sprechenden Stift wird eine Pappe mit Innenleben zu einem innovativen Lernwerkzeug. Medizinische Inhalte und Krankheitsbilder lassen sich damit einfach und spielerisch vermitteln. Auf den ersten Blick sieht die MedMap aus wie eine einfache bedruckte Pappe. Doch dank ihres Innenlebens kann sie auf spielerische Art komplizierte Inhalte verständlich machen. So kann die MedMap Touch mit einer App auf dem Smartphone korrespondieren. Da die Pappe mit einem Bluetooth-Sender ausgestattet ist, können durch Berührungen Reaktionen in der App ausgelöst werden.

Die MedMap in Interaktion mit einem Smartphone.
Künstliche Intelligenz als Dozent 2.0

Vertreter der künstlichen Intelligenz sind beispielsweise Chatbots. Sie können mit einer natürlichen Person chatten, ohne, dass diese Person merkt, dass sie eigentlich nur mit einem Bot „spricht“. Chatbots können in der Fortbildung ein ständiger Unterstützer sein, denn sie sind rund um die Uhr verfügbar, haben nie Urlaub, werden nie krank und lernen ständig dazu. Sie benötigen jedoch auch eine Anlernzeit, ein inhaltliches Training. Je enger das Thema gefasst wird, umso besser ist der Bot. Ein Beispiel: Um mit einem Arzt über Diabetes chatten zu können, wird eine relativ lange Anlernzeit benötigt, da der Bot mit dem sehr breiten Diabetes-Themenspektrum gefüttert werden muss. Über einzelne Aspekte des Typ2-Diabetes zu sprechen, fällt da schon wesentlich leichter. Den Bot im Rahmen einer Fortbildung einzusetzen, in der nur bestimmte Schwerpunktthemen angesprochen werden, ist Stand heute am sinnvollsten.

 

Die unterschiedlichen Rollen eines Chatbots.
Talk to me

Als Hauptvertreter der künstlichen Intelligenz ist sicher Amazons Lautsprecher Echo und die dazugehörige Sprachsoftware Alexa aufzugreifen. Das Gerät spuckt auf Zuruf Musik oder die aktuellen Nachrichten aus. Warum also das nicht auch für die medizinische Fortbildung nutzen? Ärzte, die mobil lernen möchten, haben so einen Sparringspartner, der nicht nur die richtigen Fragen stellt, sondern auch die korrekten Antworten einfordert. Im Anschluss können Anweisungen für Nachschlagewerke oder Tipps für weitere passende Education-Angebote im Netz gegeben werden. antwerpes entwickelt zur Learntec eine Voice-Anwendung, die völlig neue Möglichkeiten des Lernens bietet.

Virtual Reality als Neugier-Generator

Wer will nicht gerne mal in eine andere Welt tauchen? Gerade in der Healthcare-Branche ist das besonders nützlich, denn viele Zusammenhänge erklären sich am besten mit einem Blick in den menschlichen Körper. Hat man sich einmal die VR Brille aufgesetzt, taucht man richtig ein in ein Thema, da man von der Außenwelt komplett abgeschnitten ist. Das Ablenkungspotential geht gegen Null, was auf Kongressen besonders vorteilhaft ist, da man von dem Trubel um Einen herum nichts mitbekommt und sich ganz auf die Inhalte konzentrieren kann. antwerpes hat eine VR umgesetzt, die ein anatomisches Körpermodell darstellt, welches sich in Lebensgröße vor einem befindet. Körperteile oder Organe lassen sich auswählen, können herangezoomt, gedreht und gewendet werden, während sich der User frei im Raum bewegt. Nimmt man z. B. den Bizeps „in die Hand“, kann man ihn in allen Einzelheiten betrachten, die Kontraktion auslösen und sich weiterführende Informationen wie Texte, Bilder und Videos anschauen.

Karten für die Learntec frei Haus

Zu finden sind „Learnie & Cert“ auf der Learntec in Karlsruhe vom 30.01. bis 01.02. in Halle 1 am Stand C81. Karten sind kostenlos bei medicaleducation@antwerpes.de erhältlich.