Zurück

Trendscout

Social Media 2022 – eine Menge Paralleluniversen

Mit antwerpes health share Auf weltraumtour

Mit Beginn des Jahres und der Gründung der antwerpes health share gmbh läutet antwerpes eine neue Zeitrechnung für Healthcare Social Media ein. Die neue Tochtergesellschaft der antwerpes ag kümmert sich um das komplette Spektrum im Social-Media-Universum. Zum Portfolio gehören Services wie Community Management, Social Media Advertising, Social Listening, Influencer Relations und PV-Monitoring. Begeben Sie sich mit den beiden Geschäftsführenden der antwerpes health share, Laura Geisreiter und Thilo Kölzer, ins Social Media-Universum und erfahren Sie mehr zum Portfolio von antwerpes health share.


 

Kurios, dass Facebook sich kürzlich in Meta umbenannt hat – seitdem macht der Begriff „Metaversum“ die Runde. Das „Metaversum“ steht laut Wikipedia für einen „kollektiven virtuellen Raum, der durch die Konvergenz von virtuell erweiterter physischer Realität und physisch persistentem virtuellen Raum entsteht – einschließlich der Summe aller virtuellen Welten, der erweiterten Realität und des Internets“.

„Aha, dann ist ja alles klar“, werden Sie jetzt augenzwinkernd denken.

Zugegeben: Die Definition kommt etwas sperrig daher. Vereinfacht gesagt, werden im Metaversum verschiedene soziale Kanäle und virtuelle Räume (um in der Metawelt zu bleiben: Facebook, Instagram, Oculus u. v. m.) zu einem großen Ganzen aggregiert, d. h. anstelle eines großen Netzwerks wie Facebook, kann man sich als User mit Hilfe des Metaversums frei und fließend zwischen den Welten, den Systemen und Kanälen hin- und her bewegen.

Unserer Meinung nach hat Meta damit eine große Vision geschaffen, die aus einem Trend hinsichtlich der sozialen Netzwerke resultiert: Den einen großen, monolithischen Marktführer im Social Web wird es über kurz oder lang nicht mehr geben. Das zumindest impliziert Sebastian Halms Artikel in „iBusiness“. Laut der in diesem Artikel zitierten Jugendstudie „Das Leben im Online-Stream“ nutzen bereits 51% der Erwachsenen von morgen schon zwei bis drei Netzwerke parallel, bei 29% sind es vier und bei 15% sogar mehr als fünf.

Die Zahlen sprechen für einen klaren Trend:

Mittelfristig werden sich durch die Granularisierung der sozialen Kanäle besondere Herausforderungen für die Marketing-Kommunikation ergeben.

Thilo Kölzer, CEO der antwerpes und Geschäftsführer antwerpes health share

 

Es wird nicht mehr „die eine Userin geben, die ich auf jeden Fall bis zu ihrem 49. Lebensjahr“ auf Facebook erreichen kann. Ich kann sie dort vielleicht am Sonntagabend erreichen, wenn sie mit ihrer Yoga-Gruppe chattet, aber die restlichen 6,5 Tage kann (darf) ich sie eher auf YouTube, DocCheck oder vielleicht auf Parship adressieren.

Fast wie in unserer realen Welt spiegelt der jeweilige Kanal eben auch nur einen Ausschnitt ihres (digitalen) Lebens wider.

Für eine gute, zielgerichtete und ganzheitliche Kommunikation sind jedoch auch die anderen Ausschnitte relevant, die mir möglicherweise die Lebenswelt und Bedürfnisse eben jener Userin noch näher bringen. Diese Ausschnitte fehlen mir jedoch als Kommunikator bzw. ich vermute bei fünf solcher „Ausschnitte“ fünf unterschiedliche Personen dahinter. Nur verständlich, dass es in diesem Fall für die hier beispielhaft genannte Userin störend wirkt und zu Reaktanz führt, weil sie von mir als Kommunikator im Extremfall fünfmal so viel Werbung erhält wie nötig, die möglicherweise noch nicht einmal 100%ig auf sie zugeschnitten ist.

Das Problem der nicht auf die jeweiligen individuellen User-Bedürfnisse abgestimmten Ausspielung von Werbemitteln hat der Meta-Konzern erkannt und reagiert mit der Neuausrichtung darauf aktuell schon in der Advertising-Praxis. Versucht man beispielsweise eine Werbeanzeige über Facebook zu konzipieren und dabei wie so oft altbekannte Interessen für das Targeting auszuwählen, erscheint folgende Meldung:

Die Botschaft: Abstand nehmen vom stumpfen Interessentargetings.
Die Lösung: Die Zielgruppe verstehen und ihr Verhalten über die Netzwerke hinweg adaptieren lernen.

Die Granularisierung der Social Media-Welt wird zu noch kleinteiligerer Kommunikation führen – eine Mini-Peer Group bei TikTok, die von einem engagierten Influencer bespielt wird, kann für eine Marke deutlich interessanter werden als eine Massenselektion à la „Alle Männer aus Bayern im Alter von 19-39 Jahre, die sich für Ernährung interessieren“ bei Facebook – „Qualität statt Quantität“ rückt in den Vordergrund unserer Kommunikationsmaßnahmen. Möglicherweise wird nämlich diese Mini-Peer-Group zudem durch eine angepasste Ansprache auch über YouTube erreicht oder tummelt sich in Facebook-Gruppen. Die Grenzen zwischen den sozialen Netzwerken verschwimmen und der User tanzt von Planet zu Planet in diesem Metaversum.

Zu dieser Kleinteiligkeit gehört eben auch, die richtige Nuance einer Ansprache innerhalb einer solchen Peer Group zu finden.

Die Granularisierung wird also nicht nur auf der Ebene der Zielgruppenselektion stattfinden, sondern auch auf der Ebene der Ansprache selbst.

Zielgruppenverständnis wird zum absoluten Schlüsselfaktor – mittendrin statt nur dabei!

 Thilo Kölzer, CEO der antwerpes ag

 

Zuhören und die Zielgruppen-Needs verstehen ist dabei das Mittel der Wahl. Mit Hilfe von toolbasierten Social Listenings kann man als Kommunikator einen Blick in die vorhandenen Dialoge im Social Web werfen und daraus wichtige Insights ableiten. Welche Kanäle bilden die Bühne für meine anvisierte Zielgruppe? Welche Themen werden hier besprochen und welche Emotionen spielen dabei eine Rolle? Mit diesem Wissen, kann eine übergeordnete Kommunikation gelingen, die den User dort abholt, wo er sich gerade befindet und ihn über die einzelnen Plattformen hinweg begleitet. Die Firmen, und da gibt es im Pharmasektor schon so einige, die es in den letzten Jahren geschafft haben, selber soziale Plattformen aus der Taufe zu heben, beispielsweise Patientenforen, könnten daran zukünftig ihre wahre Freude haben – denn sie haben mit ihren proprietären Ansätzen die Chance, selber zu einem Ausschnitt im „Relevant Social Set“ der Patienten und Angehörigen zu werden.


Seit Beginn dieses Jahres ist „antwerpes health share gmbh“, die neue Tochtergesellschaft der antwerpes ag, am Start. antwerpes health share kümmert sich um das komplette Spektrum der Social Media-Kommunikation im Healthcare-Sektor. Zum Portfolio gehören Services wie Community Management, Social Media Advertising, Social Listening, Influencer Relations, PV-Monitoring und und und…

Auch bei den im Artikel genannten Paralleluniversen schauen wir genau hin und stehen als Guide zur Verfügung:

1.)  Wir hören zu

Ihnen und Ihren Zielgruppen – denn nur so verstehen wir, wie Ihre Marke im Social Web ankommt, wie über sie gesprochen wird und welches Image sie hat. Unser Angebot: Verschiedene Social Listening-Pakete für kleine und große Budgets

2.)  Wir planen

Dass es im Social Web kleinteilig werden kann, wissen Sie, wenn Sie diesen Artikel gelesen haben. Also ist eine gute Planung das A und O: Welche Kanäle, welche Zielgruppen, welche Botschaften, welche Budgets? Unser Angebot: Entwicklung einer fundierten Social Media-Strategie für die nächsten 12 Monate – danach schauen wir, was sich getan hat und passen die Planung entsprechend an.

3.)  Wir steuern

Steht die Planung und sind Sie im Social Web aktiv, ist eine tagtägliche Steuerung all Ihrer Aktivitäten nötig. Das beginnt mit der Erstellung und Freigabe der Inhalte, beinhaltet die zielgerichtete Bewerbung Ihrer Inhalte und auch das Zwiegespräch mit den Usern – in Form von Kommentaren und Direct-Messages. Natürlich haben wir für all das die adäquaten SOPs im Gepäck. Unser Angebot: Ein monatliches Rundum-sorglos-Paket zu einem festen Preis

4.)  Wir beobachten

Compliance ist sehr wichtig – auch im Social Web! Wir behalten Ihre Social Media-Kanäle permament im Blick und führen das Pharmakovigilanz- als auch das Materiovigilanzmonitoring durch – 24/7 an 365 Tagen im Jahr, an Wochenenden und Feiertagen. Unser Angebot: Ein monatliches Monitoring-Paket zu einem festen Preis

5.)  Wir verfolgen Ihre Strategie

Eine Strategie sollte nicht nur 3 Monate Bestand haben – besser 2 Jahre! Dazu muss sie jedoch taktisch an aktuelle Gegebenheiten angepasst werden – das kann das Aufkommen eines Metaverse sein genauso wie die spontan entstehende Beliebtheit eines bestimmten Kommunikationskanals.

Die Autor:innen:

Thilo Kölzer ist CEO der antwerpes ag und berät Healthcare- und Pharmaunternehmen bei ihrer Digitalen Transformation. Seine langjährige Erfahrung in der digitalen Marketing- und Werbebranche macht ihn zu einem „Internet Explorer“ der ersten Stunde. Digitale Strategien, User Experience, Werbung und Suchmaschinenmarketing gehören ebenso zu seinem Kompetenzspektrum wie aktuelle Themen: Seamless Experience, Marketing Automation, Omnichannel, Virtual Reality, Augmented Reality, Web Apps, Bots und mehr. – Kontakt

 

Laura Geisreiter ist Head of Social Media bei antwerpesDie studierte Journalistin Laura Geisreiter kam 2014 als Trainee zu den Creative Creatures von antwerpes nach Köln. Seitdem treibt sie die Social Media-Infektion bei antwerpes maßgeblich voran. Bereits im Januar 2018 übernahm sie die Leitung des Social Media-Teams und entwickelte es hin zur eigenständigen Business-Unit. Seit Januar 2022 ist sie Geschäftsführerin der antwerpes health share gmbh. – Kontakt