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Creative Creatures

Mit Power Bits und Bytes bewegen

Jubiläums-Interview mit unseren antwerpes Web Developern Susi, Anastasia und Shirin

Mit IT-Power und Teamwork zum Erfolg – Shirin feiert ihr 5-Jähriges, Anastasia und Susi sind sogar bereits seit 10 Jahren überall zwischen Backend und Frontend unterwegs. Im Interview verraten die drei, was sie in der Zeit alles bewegt haben, was für sie den Reiz an IT-Projekten ausmacht, und wo die Reise noch hingeht.


Ben: 5, bzw. 10 Jahre am Stück sind besonders in der IT nicht selbstverständlich. Zeit für eine kurze Zwischenbilanz: Was macht die Arbeit bei antwerpes auch nach der Zeit noch spannend?


Anastasia
: Wir sind als Team viel, viel größer geworden – dabei ist die Teamstruktur flach und agil geblieben. Unsere IT-Projekte sind umfangreich und mit immer komplexeren Anforderungen verbunden. Das fordert uns immer wieder neu und wir sind bereit dafür. 🙂

Shirin
: Wir haben nicht nur eine coole Arbeitsatmosphäre und tolle Team-Zusammenarbeit, sondern, wie Anastasia sagt, auch immer wieder spannende neue Projekte. Diese gemeinsam mit tollen Kollegen umzusetzen, motiviert langfristig. Alle unterstützen sich dabei gegenseitig und so schaffen wir es immer wieder, auch in stressigen Momenten unsere Projekte zu meistern.

Susi
: Nach meinem Studium bin ich 2012 bei antwerpes im Design gestartet. In den folgenden Jahren konnte ich an den vielfältigsten Projekten mitwirken. Nicht nur hat sich meine Kreativität weiterentwickelt, auch habe ich durch meine IT-Kollegen die Möglichkeit erhalten, meine Designs aktiv im Code auszuleben und mich so beruflich weiterzuentwickeln. Kurzum: Stillstand ist Rückstand! In diesem Sinne habe ich gelernt, dass ich neue Herausforderungen im Alltag brauche und denke, dass das meine 10-jährige „antwerpes-Geheimformel“ gut beschreibt. 🙂

 

Ben: Also immer wieder eine neue Challenge. Erzählt uns mal was zu euren Highlights: Was war das coolste Projekt, das ihr live gebracht habt?


Anastasia
: Ich würde sagen „Dermingo“ – eine Lernplattform für Apotheker – ist unser Lieblingsprojekt. Wir entwickeln und begleiten unser „Kind“ schon seit mehr als 10 Jahren.

Shirin
: Betrachtet man den aktuellen Feature-Umfang des Branchenriesen MS Teams, sind wir auch mit unserer neuen Healthcare-Videoplattform nicht nur am Zahn der Zeit, sondern haben mit einem kleinen, aber kompetenten Team ein echt innovatives Produkt geschaffen. Und auch unsere Medventure Karriereseite, die wir gemeinsam an den Start gebracht haben und Bewerbern eine personalisierte Expedition durch unser Unternehmen ermöglicht, war für uns ein sehr schönes Projekt. 🙂

Susi
: Als Designer erinnere ich mich gerne an das Warroom-Projekt „MeinAral“. Das enorme Lernpensum – sowohl kreativ, als auch die ersten Design-by-Code Erfahrungen – haben mir sehr viel Spaß bereitet. Kurz danach folgte eine neue Herausforderung: Der digitale Auftritt von antwerpes sollte komplett neu überarbeitet werden und uns als Marke neu definieren. Wir entwickelten einen Auftritt, auf den ich als verantwortliche Art Directorin noch heute sehr stolz bin. Mein persönliches Schlüsselprojekt: „Step2Doc“ – eine Informationsseite für Medizinstudenten. Ebenfalls als Warroom-Projekt gestartet, konnte ich hier mein bereits gesammeltes Frontend-Potenzial unter Beweis stellen und erhielt 2019 von dir, Ben, die Möglichkeit als Frontend-Designer in die IT zu wechseln.

 

Ben: Jetzt ein Blick nach vorne: Was hat sich bei uns in der Zeit technologisch alles getan? Und welche Trends seht ihr in der IT in den nächsten Jahren?


Shirin
: Wir versuchen immer aktuelle Trends aufzugreifen und diese in unsere existierende Infrastruktur zu integrieren. In Zukunft finde ich vor allem den Einsatz von Fullstack-Development sehr spannend.

Anastasia
: Das Interesse unserer Kunden an digitalen Lernplattformen, an Zugänglichkeit zu Fachinformationen oder zum Beispiel der „Online-Arztbesuch“ produzieren das exponentielle Wachstum der Datenmengen. Ich erwarte dort, dass wir einen hohen Automatisierungsgrad erreichen, damit diese Prozesse noch einfacher und effektiver gestaltet werden können.

 

Ben: Wie haben sich die 10 Jahre denn für euch persönlich angefühlt? Ihr seid dabei ja doch einen weiten Weg gegangen.


Susi
: Durch meine Web-Projekte im Design konnte ich bereits viele Erfahrungen im Frontend-Design sammeln. Das Designen direkt im Code war zu einer, für mich klareren und vielleicht auch logischeren kreativen Arbeitsweise geworden. Meine Frontend-Kollegen, die in meiner Zeit bei antwerpes bereits zu Freunden geworden sind, haben mir meine Einarbeitung erleichtert. Sicherlich durchlebte ich in meinen ersten Monaten in der IT diverse Herausforderungen und Emotionen. Am Ende bleibt jedoch der süße Nachgeschmack, den richtigen Schritt gegangen zu sein. Seinen „sicheren Hafen“ verlassen zu haben bereue ich zu keinem Zeitpunkt. Vielmehr bin ich stolz auf meinen Weg, meine Entwicklung und die Möglichkeit von meinen Vorgesetzten, dass ich diesen Schritt gehen konnte.

Anastasia
: Ich bin bei antwerpes damals als Praktikantin angefangen und bin jetzt Senior Webentwicklerin – Fullstack, von Frontend bis Backend. 🙂 Ich habe es zwei Mal nach der Elternzeit zurück in den IT-Job geschafft. Beim ersten Mal war da die Ungewissheit, wie stark sich die IT in der Zeit weiterentwickelt hatte. Aber ich war froh, wieder mit meinem Team zu arbeiten und fachlich gefordert zu sein. Und ich bin sehr dankbar für die bestmögliche Unterstützung meiner Kolleginnen. Denn die IT ist immer ein intensives Lernumfeld – nicht nur, wenn man wiedereinsteigt, sondern auch im Arbeitsalltag.

 

Ben: Wenn ihr einen Wunsch frei hättet…


Shirin
: …kreativen Freiraum, um immer wieder neue Techniken und Trends auszuprobieren.

Susi
: Puh, interessante Frage! …manchmal würde ich gerne die Zeit zurückdrehen und mich an den Punkt nach meiner Mediengestalter-Ausbildung zurück beamen – anstelle eines Design-Studiums vielleicht direkt den Weg Richtung Frontend-Entwicklung einschlagen? Zumindest kam mir manchmal der Gedanke. Aber ich bin grundsätzlich kein Freund von „Hätte-Wäre-Wenn“-Gedanken – denn so wie es gekommen ist, fühlt es sich richtig an! Die Menschen in der IT haben meine Liebe zum kreativen Entwickeln mit Code ausgelöst und dafür bin ich sehr dankbar! 🙂

Ben: In diesem Sinne: Danke für euren Einsatz – und auf die nächsten Projekte mit euch!