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Creative Creatures

(Mit) Konzept zum Erfolg

Dem Besten Text immer auf der Spur

Carlo startete Anfang 2021 als Trainee im Text & Konzept. Jetzt ist er als Junior Texter festangestellt – fünf Monate vor Ende seines Traineeships. Wie es dazu kam und was er auf der kurzen, aber intensiven Reise bereits alles mitgenommen hat, erzählt er am besten selbst.

 

Christopher: Erst einmal: herzlichen Glückwunsch, Carlo! Das ging alles recht schnell für dich: Kurz Trainee, schon Junior. Wie fühlt sich das an?

Carlo: Es ist ein großartiges Gefühl und ich fühle mich in meiner Arbeit bestätigt. Ich war ab der ersten Sekunde sehr stolz, Teil des Teams der antwerpes ag zu sein. Als ich dann erfahren durfte, dass ich die nächste Sprosse der Karriereleiter aufsteige, platzte ich vor Glück. Kann man Muskelkater vom Lächeln bekommen? Ich habe keine Ahnung – aber so fühlte es sich die Tage nach der Beförderung an.

Christopher: Da hört man raus, dass es doch recht unerwartet kam. Dann gehen wir der Sache mal auf den Grund: Warum, glaubst du, ging es für dich überhaupt so schnell? Offensichtlich hast du ja sehr gute Arbeit geleistet.

Carlo: Man könnte sagen: Ich bin von Natur aus eine hochmotivierte Person. Dennoch war es tatsächlich nie mein Primärziel, das Traineeship abzukürzen – im Gegenteil. Ich wollte das Beste aus dem Jahr herausholen, meine Fähigkeiten austesten und möglichst viel lernen. Ich hatte Lust auf Herausforderungen und nahm alle an, die ich kriegen konnte. Nach ein paar Monaten buchte mich unser hauseigenes Social Media Team für einen Pitch – und unversehens war ich der einzige Texter und Konzepter, der auf dem Projekt arbeiten sollte. Erneut stand ich vor der Wahl: Angst haben oder Vollgas geben. Ich habe mich für Letzteres entschieden – mit vollem Erfolg. Also habe ich diese Einstellung zu meinem persönlichen Credo gemacht. Es ging also nie darum, seine Arbeit sehr gut zu machen – sondern beherzt und motiviert an alle Projekte heranzugehen.

Christopher: Motivation ist ein tolles Stichwort für einen kleinen Rückblick in deine Vergangenheit: Woher kommt deine Begeisterung fürs Texten und Konzeptionieren?

Carlo: Meine Begeisterung für die Arbeit als Texter und Konzepter kommt aus dem Kern: dem Schreiben. Jedes Jahr an Weihnachten gibt meine Oma etliche Geschichten aus vergangenen Zeiten zum Besten. Nach ein, zwei (oder fünf) Gläsern Wein ist es soweit: Sie erzählt wie ein kleiner Bursche selbstbewusst rausposaunte, dass er eines Tages ein erfolgreicher Schriftsteller werden will. Das Absurde: dieser Junge hätte damals nicht mal einen einzigen geschriebenen Satz zustande gebracht – denn er konnte nicht einmal lesen. Mit der Zeit veränderten sich Wünsche und Träume, aber meine tiefe Faszination für das Schreiben blieb beständig. Ich liebe das Spielen mit Worten und die vielfältigen Möglichkeiten des Ausdrucks, denen keinerlei Grenzen gesetzt sind. Und als Texter und Konzepter kann ich dieses Faible vollständig auskosten.

Christopher: Bleiben wir noch eine Weile bei deinem Werdegang: Erzähl mir von den Stationen, die auf deinem Weg lagen. Wo bist du richtig abgebogen?

Carlo: Zeit für ein Geständnis: Ich bin nirgendwo richtig abgebogen. Ich habe so ziemlich jeden Umweg mitgenommen, der sich mir eröffnete. Hierzu muss man wissen, dass es nur wenige Institutionen gibt, die einem das vielschichte Handwerk Text und Konzept beibringen können. Es gibt weder einen Ausbildungsberuf noch ein gezieltes Studium. Wichtig ist das Interesse für neue, unbekannte Inhalte. Jedes Thema muss man zu einem Blockbuster Krimi machen, in welchem man sich verlieren kann. Nur dann können Texter das Maximum aus ihren Schriftstücken herausholen. Andere Fähigkeiten wie Ausdrucksvermögen, Sprachgefühl und sogar Kreativität kann man erlenen – aber das Grundinteresse für Neues eben nicht. Deshalb sind viele Texter und Konzepter Quereinsteiger. Ich bin beispielsweise studierter Modemanager – verbrachte aber auch schweißtreibende Sommer als Archäologiestudent bei Ausgrabungskampagnen in Pompeji und stand sogar als Schauspieler vor der Kamera. Ich kenne aber auch ehemalige Lehrer, Fotografen und Philosophen, deren Umwege sie zum Texten und Konzepten geführt haben. Texter sind Tausendsassa – und das ist auch gut so. Aber eines eint uns: die Liebe zum Schreiben.

Christopher: Eine Abbiegung war aber goldrichtig – nämlich die zu antwerpes. Wie hat es dich eigentlich zu uns verschlagen?

Carlo: Damals bin ich frisch in Köllefornia angekommen – das Pandemiegeschehen erreichte gerade seinen Zenit. Ich war auf der Suche nach einem geeigneten Job im Werbeumfeld – mit Fokus auf das Schreiben natürlich. Die Fülle an Jobangeboten in Werbeagenturen hat mich erschlagen, weshalb ich auf die Wunderwaffe unserer Zeit zurückgegriffen habe: das Internet. Wer glaubt, dass man nur Menschen hervorragend im World Wide Web ausspionieren kann, ist auf dem Holzweg. Ich mutierte binnen kürzester Zeit zur Miss Marple der Kölner Werbeagenturen und verglich unentwegt – nicht nur die Website-Auftritte, sondern auch Social Media & Co. Und da stach die antwerpes ag aus der Masse: laut, bunt und wahnsinnig innovativ. Der Healthcare-Bezug, der sinnvolle Tätigkeit versprach (und auch hielt), war dann die Kirsche oben drauf. Ich legte meine Detektivmütze ab – denn meine Suche hatte ein Ende: Ich wollte unbedingt Teil dieser Agentur werden. Also habe ich mich kurzerhand beworben. Das war eine großartige Entscheidung!

Christopher: Dein Start in der Company fiel also mit der Corona-Pandemie zusammen. Sicherlich war da die Onboarding-Zeit etwas anders als erwartet. Fühltest du dich trotzdem gut betreut – insbesondere von deiner fachlichen Führungskraft Ralf?

Carlo: Absolut! Ab Tag 1 hat mich Ralf unentwegt fachlich gefördert und gefordert. Er hat nicht gezögert, mich in große Projekte aufzunehmen und mir autonomes Arbeiten mit kleineren Projekten zu gewähren. Hierbei stand natürlich der persönliche Austausch – remote versteht sich – an oberster Stelle. Ich hatte somit stets einen Ansprechpartner, der mich bei meinen ersten Schritten in der Werbewelt mit Tipps und Tricks versorgte. Und das war ein beruhigendes Gefühl, besonders im Home Office. Unter diesem Zeichen stand auch das gesamte Onboarding und der Welcome Day bei der antwerpes ag – Sicherheit und Zuversicht auf ganzer Linie! Über so viel Kollegialität vergaß ich die räumliche Distanz und das Home Office.

Christopher: Interessant! Apropos Kollegen: Der Austausch „remote“ ist ja anders als der vor Ort in der Company. Wie hast du das Team und die Zusammenarbeit wahrgenommen?

Carlo: So komisch es auch klingen mag, aber so unterschiedlich ist der Austausch gar nicht. Das liegt natürlich an dem Engagement des ganzen Teams: Der Löwenanteil der Zusammenarbeit läuft mündlich ab, also über unsere Kommunikationssoftware. Den ganzen Tag stoisch auf den Bildschirm starren? Fehlanzeige! Wir quatschen, tauschen uns aus und verbringen sogar virtuelle Mittagspausen miteinander. Durch regelmäßige Jour fixe, 1:1s und Teammeetings hat man genügend zwischenmenschlichen Kontakt, um die Home Office Tristesse hervorragend zu überstehen und seine neuen Kollegen auf Augenhöhe kennenzulernen. Brandaktuelle Programme und Softwares erleichtern zusätzlich das gemeinschaftliche Arbeiten – besser geht es nicht!

Christopher: Das stimmt allerdings. Und dann gäbe es da ja noch etwas, das deinen Alltag etwas auflockerte: Fortbildungen! Weiterbildung wird bei anterwepes ja großgeschrieben. Was kannst du mir dazu erzählen?

Carlo: Genau, uns Trainees wird ein großzügiges Fortbildungsbudget eingeräumt. Das Beste: wir können uns sogar selbstständig Workshops und Seminare aussuchen, die zu unserem Jobprofil passen. Du hast mich zum Beispiel in meinen ersten Wochen auf eine spannende Schulung aufmerksam gemacht, die einerseits die Grundtechniken kreativer Arbeit beleuchtete und andererseits die Schreibkompetenz förderte. Auf Grundlage dieses Workshops habe ich Spezialseminare besucht – vom Headline texten, übers Storytelling bis hin zur Kampagnen-Konzeptionierung. Mit dem neugewonnenen Wissen als Rüstzeug machte die Arbeit als Texter und Konzepter noch mehr Spaß. Ich bin wirklich froh, dass mir die Teilnahme an solchen Seminaren ans Herz gelegt wurde.

Christopher: Wow! Klingt so, als könntest du von den Fortbildungen in deiner neuen Position extrem profitieren. Das macht mich neugierig: Was wird sich für dich als Junior künftig ändern?

Carlo: Mit einer Beförderung geht natürlich immer eines einher: mehr Verantwortung. Und dieser möchte ich mich nun freudig stellen.

Hier bei der antwerpes ag wird mit altmodischen Arbeitstraditionen gebrochen: wir arbeiten im agilen Arbeitsmodell.

Carlo Hofmann, Junior Texter & Konzepter

Das bedeutet, dass wir in vielen verschiedenen Projekten gleichzeitig involviert sind. Das fördert Flexibilität, Kreativität und sorgt für reichlich Abwechslung. Als Junior darf ich künftig meine Hands-On-Mentalität weiter ausleben und bei größeren To-dos aktiv mitwirken.

Christopher: Anders gesagt: größer, schneller, weiter! Ist das auch dein Motto für die künftige Zeit als Junior? Oder hast du dir andere Ziele gesetzt?

Carlo: An dieser Stelle muss ich mich wiederholen: ich bin eine hochmotivierte Person. Ich möchte weiterhin lernen und besser werden, denn jeder weiß: es gibt immer Luft nach oben. Ich freue mich auf alle kommenden Herausforderungen.
Die ständige Konfrontation mit kitschigen Binnenweisheiten durch Instagram und Co. ist ein Fluch unserer Zeit, aber dieser Spruch hat mich tatsächlich ins Grübeln gebracht:

Ich erstelle keine schlechte Qualität. Ich gebe keine schlechte Qualität weiter. Ich lasse
es nicht zu, dass meine Kollegen schlechte Qualität akzeptieren.

Das klingt natürlich sehr harsch, aber dem Kern stimme ich voll und ganz zu: Man muss stets sein Bestes geben und darf niemals mit weniger zufrieden sein. Erst dann lohnt sich der Blick in die Zukunft – auch im Job. Und danach gestalte ich nun meine Zeit als Junior.

Christopher: Das klingt doch sehr vielversprechend. Ich freue mich auf die kommenden Projekte mit dir, Carlo. Schön, dass du bei uns bist.