Zurück

Creative Creatures

Digitale Konzeption bei antwerpes: Eine gigantische Spielwiese

Creative Creature Ralf feiert zehn Jahre antwerpes

Konzepter Ralf textet sich seit mittlerweile zehn Jahren für antwerpes durch die Healthcarewelt – und hat ein ganz persönliches Erfolgsrezept für diese glückliche Partnerschaft! Wie genau das aussieht und was ihn an der Kombination aus „Healthcare, Konzept, Text, Digital“ auch nach über einer Dekade bei den Creative Creatures noch reizt, erzählt er im Gespräch mit CEO Thilo.


Thilo: Zehn Jahre bist du nun schon bei uns – eine Art Rosenhochzeit! Was ist dein Erfolgsrezept für diese „Ehe“?

Ralf: Ich versuche ganz bewusst wertzuschätzen, was ich gut finde, und dieses sachlich in Relation dazu zu setzen, was mir nicht so gut gefällt. Wenn unterm Strich das Positive überwiegt, ist alles gut… Oje, nicht sehr romantisch (lacht).

Thilo: In diesen 10 Jahren hast du schon eine Menge Leute kommen und gehen sehen. Warum glaubst du, ist es für die eigene Karriere wichtig, auch mal eine lange Strecke gemeinsam zu gehen?

Ralf: Was früher der Normalfall war, scheint heute die erklärungsbedürftige Ausnahme zu sein. Bei mir wird ein potenzieller Wechsel einfach nicht von strategischen Erwägungen bestimmt, denen ein klar formuliertes „Karriereziel“ zugrunde liegt. Zudem bringt meiner Meinung nach eine längere Anstellung Vorteile für alle Beteiligten: Erfahrung, Vertrauen, Effizienz, Motivation, Verlässlichkeit usw. Solange ein Arbeitsverhältnis von Fairness und Respekt geprägt ist – warum es beenden? Vorausgesetzt natürlich, der Job macht Spaß, was bei mir offensichtlich der Fall ist.

Thilo: Du bist von deiner Ausbildung her Germanist und Philosoph und warst in einem früheren Leben Buchhändler. Klingt nicht gerade nach einer „digitalen Karriere“…

Ralf: Finde ich schon. Schließlich geht es dabei um die Auseinandersetzung mit der Welt, in der man lebt, und um Inhalte, die unters Volk gebracht werden wollen. Da wir im digitalen Zeitalter leben – wie sollte dieser Hintergrund zu etwas Anderem führen als zu einer „digitalen Karriere“?

Thilo: Was reizt dich nach wie vor an der Kombination „Healthcare, Konzept, Text, Digital“?

Ralf: Die Alternative wären wohl consumer goods. Bei denen könnte man viel kreativer sein, wie viele, auch ehemalige Kollegen, sagen. Ich sehe das aber nur bedingt so. Natürlich setzt Healthcare relativ enge Grenzen, aber das ist kein Hindernis für Kreativität. Kreativität braucht Grenzen, sonst wird sie beliebig. Darüber hinaus gehört zu meiner Aufgabe, mich sehr intensiv mit Content und Botschaften auseinanderzusetzen – das wäre auch bei consumer goods der Fall. Allerdings glaube ich, dass mich hier diese intensive Beschäftigung mit – Entschuldigung – ziemlich banalem Kram relativ schnell in eine Sinnkrise stürzen würde. Und was das Thema „digital“ angeht: Im Healthcare-Bereich hat man es häufig mit sehr komplexen Sachverhalten zu tun, die erst mal verstanden werden wollen – auch von Ärzten. Die digitalen Medien haben hier den großen Vorteil der Interaktivität, der Individualisierung, der Animation, und viele mehr. Und außerdem: Es ist einfach eine gigantische Spielwiese für Kreative.

Thilo: Bei dir kommen wir natürlich nicht ohne Wortspiel aus. Bitte vervollständige folgenden Satz: „Orange is the new…“

Ralf: Snack. Bleibt gesund!

Thilo: (lacht) Ralf, ich danke dir für die Zusammenarbeit und freue mich auf die nächsten Jahre!