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Creative Creatures

„Da passt etwas sehr gut zusammen!“

Fünfjähriges Jubiläum bei antwerpes

In fünf Jahren kann so einiges passieren, das wissen auch unsere Creative Creatures Laura und Michael. Bei antwerpes haben sie seit ihrem Start 2014 viel bewegt – und dabei eine steile Entwicklung hingelegt! Michael wurde 2018 in den Vorstand berufen, Laura leitet heute das Social Media-Team der Agentur. Im Gespräch mit unserem CEO Thilo erzählen sie von ihrem Werdegang, Schnittstellen im Arbeitsalltag und was es mit der Mentalität des Ausprobieren-Dürfens auf sich hat.


 

Thilo: Ihr beide seid jetzt seit fünf Jahren bei uns. Michael, du bist damals als Unitleiter im Campaigning eingestiegen und jetzt im Vorstand. Laura, du bist im Jahr 2014 als Trainee gestartet und jetzt „Head of Team Social Media“. Beide Karrieren können sich sehen lassen. Wie seht ihr das?

Laura: Absolut. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich solch konstante Entwicklungsmöglichkeiten auch nicht erwartet habe. Die facettenreichen Anfragen unserer Kunden, ein sehr kreatives Umfeld in der Agentur und die wachsende Social Media Landschaft haben mich auf diesem Weg wirklich unterstützt.

Michael: Sehe ich genauso. Meine Entwicklung bei antwerpes ist die westfälische Geschichte von „Pott und Deckel“ – da passt etwas sehr gut zusammen! Ich kam zwar ohne Healthcare-Wissen, dafür aber mit jeder Menge Ideen und Erfahrungen aus anderen Branchen. Das ergänzt sich sehr gut und erfolgreich.

Thilo: Habt ihr gemeinsame Berührungspunkte im Daily Business?

Laura: Der Einsatz von Social Media Maßnahmen in klassischen Kampagnenkonzepten gehört längst zum Daily Business. Mit Michael bin ich gerade im letzten Jahr in Pitch-Situation häufig in Berührung gekommen. Hier versuche ich ihn regelmäßig davon zu überzeugen, dass Facebook, Instagram und Co. mehr zu bieten haben als Filter und Boomerangs (lacht). Mit Erfolg.

Michael: Oh, gibt’s neue Features auf Instagram …? Aber mal ehrlich: Social Media erweitert die Kommunikationsklaviatur enorm und bietet insbesondere im Healthcare die Möglichkeiten weitere Botschaften und Zielgruppen zu adressieren, für die ich bisher keinen Pack-an hatte. Damit ist Social Media immer Teil unserer Denke, wenn wir Kommunikationsstrategien aufsetzen.

Thilo: Fünf Jahre sind ja keine kurze Zeit, vor allem, wenn man sieht, wie schnelllebig unsere Branche geworden ist. Warum seid ihr schon so lange dabei? Was macht die Tätigkeit bei antwerpes so attraktiv für euch?

Michael: antwerpes zeichnet sich auch nach über 25 Jahren immer noch durch eine hohe Investitionsbereitschaft und das Ausprobieren-Dürfen aus. Das merkte man auch, als ich mit dem Vorschlag für die Gründung der antwerpes münchen gmbh um die Ecke kam: Es gab einen kurzen Check ob das Konzept tragfähig ist und dann kam sehr schnell das Go! Das kommt meiner „YES first – HOW second“ Einstellung sehr entgegen.

Laura: Ich glaube, mein bisheriger Werdegang beantwortet diese Frage schon gut. antwerpes hat mir die Chance gegeben, das Thema Social Media eigenständig und aktiv voranzutreiben und mir bei der Gestaltung dieses Fachbereiches keine Grenzen gesetzt – seien sie hierarchisch oder kreativ. Hier ist kein Tag wie der andere. Sowohl die unterschiedlichen Projekte unserer Kunden als auch die agile Social Media Landschaft stellen einen vor Herausforderungen, die man gemeinsam mit einem jungen und dynamischen Team gerne meistert.

Thilo: Welches Ereignis, Projekt oder Thema hat euch in den letzten fünf Jahren am meisten vorangebracht? Woraus habt ihr am meisten gelernt?

Laura: Ein konkretes Projekt zu benennen, wäre bei all den spannenden Konzepten schwierig. Besonders geprägt hat mich die Entwicklung der Social Media Kommunikation im Healthcare-Markt. Noch vor fünf Jahren, zum Start meiner Trainee-Zeit, wurde der bloße Vorschlag einer Facebookseite mit einem Zögern kundenseitig bedacht. Heute konzipieren mein Team und ich u.a. virale Kampagnen für die Onkologie von Janssen und steuern im Namen von Lilly eine Diabetes Community auf Facebook mit mehr als 10.000 Patienten. Stetiges Anklopfen in Form von kreativen Konzepten und wasserdichten Krisenplänen an den Pforten der Legal und Compliance Abteilungen unserer Kunden haben sich gelohnt. Genau dieses Learning nehme ich mit und scheue mich auch nicht davor die nächste verrückte Idee in die Waagschale zu werfen.

Michael: Nur ein Projekt rauszugreifen, wäre bei mir auch zu wenig – dafür haben wir zu viele tolle Kampagnen auf die Straße gebracht. Es sind die Punkte gute Strategie und mutige Kreation, die wir hier ausleben durften. Und dafür haben wir viele Mitstreiter begeistern können, was mich sehr freut.

Thilo: Welche Ziele habt ihr für die nächsten fünf Jahre bei antwerpes?

Michael: Aller guten Dinge sind drei: Ich werde das strategische Profil der Agentur weiter schärfen, denn damit sorgen wir immer wieder für Begeisterung und gewinnen Fans für die Agentur. Ich werde die Vernetzung mit Partnern vorantreiben, weil wir damit schneller werden und mutigere, eigenständigere Leistungen anbieten können. Und finally: Ich werde mir meine Healthcare-Rookieness bewahren, weil so vieles geht, wenn man auch mal von der anderen Seite draufschaut.

Laura: Meine Vision ist es, Social Media in all seinen Facetten in die Pharmabranche zu übertragen und antwerpes hier als die Nummer 1 und Vorreiter im Agenturumfeld zu positionieren… und aus unserer Social Media WG sollte mindestens ein Bungalow werden.

Thilo: Vielen Dank euch, ich freue mich auf die nächsten Jahre!