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Trendscout

3D-Content für Kongresse und Symposien

Die wichtigsten Do´s & Don´ts für Ihre nächste Veranstaltung

Der Einsatz von 3D-Content hat im Healthcare- und Pharma-Bereich stark zugenommen und bietet viele Möglichkeiten für die Veranschaulichung von Diagnose, Behandlung und Patientenaufklärung. Gerade bei Symposien und Kongressen ist es sehr wichtig, mithilfe von 3D die Inhalte für die Teilnehmer interaktiv und ansprechend zu gestalten.
Aus der Erfahrung heraus haben wir Do’s und Don’ts für Sie zusammengestellt, die Ihre Veranstaltungen auf das nächste Level heben werden:


Do´s:

  1. Ein komplexes 3D-Objekt sagt mehr als tausend Worte. Die Faustregel lautet: „Je komplexer ein Sachverhalt, desto besser eignet sich 3D-Content für dessen Vermittlung.“ Kilometerlange Texte und unübersichtliche Infografiken haben ausgedient.
  2. Interaktivität als Trumpf: 3D-Modelle bieten die Möglichkeit interaktiv mit ihnen zu arbeiten, sie zu drehen, zu vergrößern oder sogar „einzutauchen“. So können Sie Ihre Symposiumsteilnehmer aktiv in die Veranstaltung miteinbeziehen.
  3. Hohe Qualität wird honoriert: Um eine relevante und ansprechende Appearance zu erreichen, ist es wichtig, realistische und detailgetreue Ansichten zu verwenden. Investieren Sie in die individuelle Erstellung Ihrer Inhalte, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Sie können den 3D-Content zudem problemlos auf anderen Kanälen wiederverwerten.
  4. Technischen Anforderungen genügen: 3D-Content kann hohe Anforderungen an Hard- und Software stellen, insbesondere bei der Darstellung von großen und komplexen Modellen. Stellen Sie sicher, dass die technische Ausstattung des Veranstaltungsortes diesen Anforderungen gerecht wird.
  5. Vorausschauende Zeitplanung: Planen Sie ausreichend Zeit für die Vorbereitung und Integration von 3D-Content ein, denn der Einsatz erfordert in der Regel eine gründliche Konzeptionsphase, um echten Mehrwert zu schaffen. Zwei Wochen reichen nicht aus, um „mal schnell was auf die Beine zu stellen“ – optimal sind zwei Monate.

 

Don´ts:

  1. Fehlender Zusammenhang: Die Verwendung von 3D-Content rein als nettes Extra, ohne Einbettung in einen Gesamtkontext, funktioniert nicht. Als reines Gimmick verpufft die Wirkung und kostet dafür zu viel Zeit und Geld ;-).
  2. „Eins für alle“: Es gibt starke Unterschiede in der Aufbereitung, je nachdem, ob Sie Fachärzte, MFAs, PTAs, oder gar Betroffene einer Indikation adressieren möchten. 3D-Content sollte deshalb immer passend auf Ihre Zielgruppe abgestimmt sein, um sicherzustellen, dass die Inhalte für die Teilnehmer verständlich sind.
  3. „Quick & Dirty“: Der Einsatz von 3D-Content erfordert eine sorgfältige technische Planung und Umsetzung, um eine reibungslose und ansprechende Darstellung zu gewährleisten. Falls aus Zeitgründen nur „Quick & Dirty“ möglich ist, sollten Sie besser die nächste Veranstaltung anpeilen.

 

Diese Do’s & Don’ts basieren auf unseren Erfahrungswerten aus Projekten des Jahres 2022. Wir bei antwerpes haben zudem die App „Mediverse“ entwickelt, die es ermöglicht, schnell und individuell Ihren 3D-Content zu präsentieren, ohne dass Sie selbst eine solche App entwickeln müssten. In die Mediverse-App sind unsere Expertise und Erfahrungen eingeflossen und hat sich so bereits im Einsatz auf verschiedenen Veranstaltungen bewährt. Über Messen und Kongresse hinaus bietet die App außerdem eine sinnvolle Ergänzung in Außendienstgesprächen.

3D-Content bildet übrigens die Basis für viele Anwendungen im digitalen Bereich, darunter 3D im Web, 3D in Bildern und Videos sowie in Augmented- und Virtual-Reality-Anwendungen. Der Content kann in Form von Modellen, Animationen oder Simulationen vorliegen und dient als Ausgangspunkt für die Einbettung in verschiedenen Medien. Durch die Möglichkeit, 3D-Inhalte in die reale Welt einzubetten oder virtuelle Welten zu erschaffen, kann so ein wichtiger Schritt in Richtung einer stärkeren Patientenorientierung gegangen werden.

 

Weitere Informationen und Inspiration zum Thema finden Sie hier:
https://service.antwerpes.com/3dexperience#mediverse

 

Autor

Matthias Stubbe ist Head of Tech & Innovation bei antwerpes. Als eine der führenden Kreativagenturen auf den deutschen Healthcaremarkt entwickelt antwerpes innovative Full-Service Kommunikationslösungen aus einer Hand. Stubbe treibt dabei mit seiner Unit Tech & Innovation Anwendungen und Plattformen in den Bereichen virtueller Umgebungen sowie von 3D-Kommunikationsmethoden für die Pharma-Zielgruppen voran. – Kontakt